Vulkan-Webcams live
Was Vulkan-Webcams zeigen
Vulkan-Webcams beobachten aktive und ruhende Vulkane: Gipfelkrater, Lavaseen, dampfende Schlote und die Hänge ringsum. Viele betreiben Vulkanobservatorien, die sie zusammen mit Seismometern und Gassensoren zur Überwachung nutzen.
Meist wirkt ein Vulkan ruhig – eine Dampffahne, ein Hauch von Gas, Wolken am Gipfel. Gerade deshalb werden diese Kameras so genau verfolgt: Eine veränderte Fahne, ein neues Glühen in der Nacht oder Asche auf dem Schnee können die ersten Zeichen von Unruhe sein. Während eines Ausbruchs ist die Kamera oft die einzige sichere Möglichkeit, Lavafontänen oder eine Aschesäule zu sehen, und ihre Bilder gehen binnen Minuten um die Welt.
Am meisten verrät ein Vulkan nachts: Glühende Lava und heiße Schlote, die tagsüber unsichtbar sind, treten im Dunkeln deutlich hervor. Oft stört das Wetter, und der Gipfel steckt tagelang in Wolken; Ausbrüche können die Kameras selbst beschädigen oder verschütten. Warnungen und Sperrzonen kommen immer vom Observatorium, nicht vom Bild.