Nationalpark-Webcams live

Was Webcams in Nationalparks zeigen

Webcams in Nationalparks und Naturschutzgebieten zeigen geschützte Natur. Im Bild sind Bergtäler und Gletscher, Vulkanhänge, Wälder und Moore, Wasserstellen in der Savanne, Vogelfelsen und Meeresschutzgebiete. Meist stellen Parkverwaltungen, Ranger, Forschungsstationen oder Lodges im Schutzgebiet sie auf, also dort, wohin Besucher selten kommen.

Viele schauen aus praktischen Gründen hinein: um vor einer Wanderung Schnee am Pass, Nebel am Aussichtspunkt oder den Wasserstand eines Flusses zu prüfen. Andere interessiert, was ohne Menschen geschieht. Manche Kernzonen und strengen Reservate sind für Besucher ganz gesperrt, und die Kamera ist der einzige Blick hinein. Die Tiere hier sind wild und folgen ihrem eigenen Rhythmus, deshalb bleibt das Bild oft stundenlang leer und belebt sich erst in der Morgen- oder Abenddämmerung.

Was zu sehen ist, bestimmt die Jahreszeit. Im Frühjahr brüten die Vögel und kommen Jungtiere zur Welt, im Herbst folgen Brunft und Vogelzug, und im Winter kann Schnee die Parkstraßen für Monate sperren, während die Kameras weiterlaufen. Fern vom Licht der Städte ist der Himmel über vielen Parks wirklich dunkel, und in klaren Nächten erscheint die Milchstraße im Bild.